Meine letzten Stunden in Neuseeland.

July 4th, 2008

Heute ist es also so weit, ich verbringe meine absolut letzten Stunden in Neuseeland. Im Hostel habe ich als erstes mein Gepäck gewogen – nicht gut… Normale Passagiere dürfen 20 Kilo in einem Gepäckstück mitnehmen. Liebe Menschen – so wie ich – dürfen zwei Gepäckstücke à 23 Kilo mitnehmen (na gut, hat nichts mit lieben Menschen zu tun, sondern am Around-the-World-Ticket). Ich bin nach Neuseeland gekommen, mit insgesamt 46 Kilogramm Gepäck. Das ich hier einige Kleinigkeiten kaufen würde, war ja abzusehen, daher habe ich schon vor einer Woche ein Paket mit 14 Kilo für teuer Geld nach Hause geschickt. Als ich nun mein Gepäck gewogen habe, tja da musste ich feststellen, ich bin immer noch über dem Limit.

Aber nach ein bisschen taktisch klugem Packen habe ich die beiden Gepäckstücke auf insgesamt 45 Kilogramm bekommen, also sogar einen Kilo weniger als ich darf (gut, ich habe auch noch ein zweites Paket mit 12 Kilo nach Hause geschickt, aber das lasse ich mal dezent unter den Tisch fallen.

Vormittags war ich ein letztes mal in der Uni und habe mich mental von meiner vorübergehenden Lernstätte verabschiedet. Nach einem letzten Mal Uni Sushi bin ich mit meinem heiß geliebten Fotoapparat durch die Stadt gegangen und mich auch von der Stadt im Stillen verabschiedet. Alle schönen Wege noch mal abgegangen und die fantastische Zeit Revue passieren lassen.

Ich habe mein Gepäck aus dem Hostel abgeholt, bin mit dem Airbus zum Flughafen gefahren und habe mein Gepäck eingecheckt. An der Schlange zum Security Check stand in der Reihe neben mir der einheitlich gekleidete „Secondary Student Choir of New Zealand“… und die hatten auch tatsächlich nichts anderes zu tun, als fröhlich ihre Liedchen zu trällern (zum Glück saß ich im Flugzeug nicht neben denen ;-)).

Nach dem Security Check, bei dem nichts gepiept hat und alle nur nett lächelten, wurde ich gerade als ich mein Handgepäck wieder aufnahm freundlich beiseite genommen, und musste wieder alles ablegen (also Wertsachen, Gürtel, Jacke, etc.). Es folgte ein Check ob ich Flüssigkeiten an meinem Körper schmuggle. Nach dem der Test negativ ausfiel wurde mein Gepäck auf Sprengstoff untersucht, aber weder TNT noch C4-Rückstände waren an meinem Rucksack festzustellen. Ich durfte also weiter.

Im Flugzeug saß ich in der letzten Reihe am Gang. Ein hervorragender Platz mit viel Beinfreiheit. Mein eigenes Entertainmentsystem machte den Flug sehr angenehm, nur konnte ich mich nicht entscheiden, mit welchem Film ich anfangen sollte. Nur als Tipp: der Film „Stop Loss“ ist ein empfehlenswerter Film (geht um das Stop Loss-Programm der U.S. Army im Irakkrieg, sehr interessant und erschreckend zu gleich).

Nach einem guten und einem verbesserungswürdigem Mahl im Flugzeug sitze ich jetzt am Los Angeles Airport in der Transit Area. Und obwohl wir den vielleicht 100 qm Bereich nicht verlassen dürfen wurden wir alle fotografiert und unsere Fingerabdrücke wurde genommen. Nun gut, wenn sie meinen…

See you in London/Hamburg. :-)

[*edit*] Nach dem ich den Beitrag in Word geschrieben hatte, bin ich ganz dreist aber höflich zu der Dame an der Business Class Lounge gegangen und habe gefragt, ob sie mir sagen könne, wie ich denn mit meinem Laptop ins Internet käme. Darauf hin hat sie mir wortlos aber mit einem Lächeln ein Zettelchen in die Hand gedrückt, auf dem Benutzername und Passwort für den WiFi-Zugang standen. Eingetippt und los gesurft. Allerdings nur sehr kurz, da wir schon 3 Minuten später wieder ins Flugzeug durften und ich, als ich gerade „Publish“ bei meinem Blog gedrückt hatte, auch schon aufgefordert wurde, mich ins Flugzeug zu begeben („Sir, we are waiting for you. ☺“).
Nun sitze ich übrigens in London, aber hier gibt es nur einen T-Mobile Hotspot, und dafür habe ich gerade keine Lust zu zahlen. ;-)

White Island - New Zealands most active Volcano!

July 2nd, 2008

Heute morgen bin ich um 6:45 aufgestanden, um Rotorua früh zu verlassen und rechtzeitig um 9 Uhr in Whakatane zu sein, der Stadt an der Küste der Bay of Plenty, von der mein Trip nach White Island startet. Um 7:45 bin ich losgefahren um die gerade mal 90 Kilometer von Rotorua nach Whakatane hinter mich zu bringen. Ihr denkt jetzt, was? 1 Stunde und 15 Minuten für läpische 90 Kilometer? Das mach ich in ner halben Stunde… Recht habt ihr, zumindest auf deutschen Autobahnen. In Neuseeland geht das nicht so schnell, da gibts kurvige Straßen, ein Limit von 50 auf manschen Straßen und wer sich dort traut 50 zu fahren ist Lebensmüde. 

Um 9:03 war ich da und als ich direkt vor der Tür von White Island Tours war klingelte mein Handy. Sie wollten wissen wie lange ich noch brauche, da ich der letzte wäre. Ich sagte, “I’m already there, look at the door.” und ich trat in das Gebäude. Mit einem lachen auf dem Gesicht wurden mir dann 175 Dollar abgenommen und die Tour bekann.

50 Kilometer vor der Küste liegt White Island, getauft von James Cook, da er immer den weißen Rauch über der Insel sah (auch heute noch gut z.b. bei Google Earth zu sehen). Die Fahrt war etwas holprig, aber angenehm auf dem sehr modernen Schiff. Angekommen ging es mit einem kleinen Schlauchboot vom großen Schiff an den Strand.

Knappe zwei Stunden dauerte die Tour um die Insel, bei der wir nicht nur Helme sondern teilweise auch Gasmasken tragen mussten, weil der Rauch so abartig war, dass es im Rachen kratzte und die Augen tränten. Es war eine tolle Erfahrung auf einer kleinen Vulkaninsel zu sein, mit dem Wissen, dass vermutlich nichts passiert, es aber immer passieren könnte (letzter Ausbruch war km Jahr 2000). Auf den Fotos könnte ihr die Kraterlandschaft recht gut sehen, zumindest besser als ich sie beschreiben könnte. 

Die Rückfahrt mit dem Boot war sehr lustig, entweder sah man aus dem Fenster Himmel oder Wasser, weil der Boot so stark geschaukelt hat und mit dem Seegang zu kämpfen hatte. Ich habe davon ab er nicht so viel mitbekommen, weil ich nach knapp 15 Minuten eingeschlafen bin ;-)

Anschließend bin ich die 300 Kilometer Abends nach Auckland gefahren und nach einem leckeren letzten Abendessen in der City of Sails mit Melli und ihrem Freund, habe ich in einer Backpackerunterkuft ein Zimmer gemietet und bin müde ins Bett gefallen.

Morgen gehts nach Deutschland! :-) Dann gibt es eine kleine Zusammenfassung, was ich alles in Neuseeland in nur wenigen Monaten erlebt habe! :-) 

Zorbing, Government Gardens & Rainbow Springs Park

July 1st, 2008

Heute sind wir nicht ganz so freuh aufgestanden wie gestern, war ja auch kein Fussball. ;-) Wir sind kurz vor 10 auf der Strasse gewesen und in Richtung Zorb gefahren. Zorbing ist sowas wie einen Berg herunter kullern - in einer grossen runden Kugel. Ich weiss, klingt bekloppt, aber macht wahnsinnig Spass, wie ihr auf den Fotos demnaechst sehen werdet. :-)

Nach diesem kurzen aber sehr lustigem Wackelakt sind wir in die Government Gardens gefahren und haben uns die Landschaft und die Blumengaerten angeschaut. Es ist ein sehr schoenes Gelaende, auch wenn im Grunde nichts geblueht hat. :-)

Nach dem ein oder anderen Stueck Pizza und einer grossen Portion Ginger Beer habe ich Shounak zur Bushaltestelle gebracht, da er heute abgefahren ist. Anschliessend bin ich in den Rainbow Springs Park gefahren und habe mir die Tier- und Tropenwelt von Neuseeland angeschaut. War recht interessant, wenn auch schon recht dunkel.

Morgen frueh mache ich mich auf den Weg nach Whakatane, eine Stadt mitten in der Bay of Plenty. Von dort geht es morgen frueh mit einem Boot nach White Island, einer aktiven Vulkaninsel. Ich bin schon gespannt, was da auf mich zukommen wird! :-)

Nach dem Magmatrip fahre ich ein letztes Mal nach Auckland, um dort am Donnerstag Abend in den Flieger zu steigen und die Heimreise anzutreten.

Noch war das nicht der letzte Eintrag von mir, also kommt bald wieder! ;-)

Cheers ihr Lieben :-)

Rotorua - smelly city with a lot of attractions.

June 30th, 2008

Am Samstag habe ich meine letzte Klausur geschrieben und war anschliessend mit Carmen und Verena beim Italiener lecker essen. Nachmittags habe ich begonnen meine Sachen zu packen und Abends waren wir alle zum letzten Mal am Hafen in Bars unterwegs. Es war ein wirklich schoener Abend, wenn auch mit einem etwas melancholischem Gefuehl. Der letzte Abend gemeinsam in Auckland.

Am Sonntag habe ich zu ende gepackt und mit Michael unsere Wohnung auf Fordermann gebracht und alles ordentlich geschrubbt (so sauber habe ich die Wohnung noch nie gesehen ;-)). Nachmittags habe ich ein Auto gemietet und Shounak abgeholt. Wir sind gemeinsam nach Rotorua gefahren und sind Abends relativ frueh und muede ins Bett gefallen.

Heute haben wir ab 6:45 Uhr das Spiel Deutschland gegen Spanien gesehen (mehr mochete ich dazu jetzt nicht sagen :-)) und sind dann ab 9 Uhr auf nach Wiaotapu gefahren. Ein Ort mit einem 18 Quadratkilometer grossem Thermalpark, in dem wir den Lady Knox Geyser, Mud Pools und viele Thermal Quellen und fanszinierende Gesteine und Gebiete und Chemikalien in freier Natur sehen konnten (auf den Bildern ist das etwas besser zu sehen - kommen Ende der Woche). Anschliessend sind wir noch weiter nach Lake Taupo gefahren und haben dirt zu Mittag gegessen (na Thes und Rabea, kommt euch das bekannt vor? ;-)). 

Heute Abend wollen wir in den beruehmten Polynesian Spa gehen und morgen Zorbing ausprobieren. Hoffentlich ist das Wetter so genial sonnig wie heute und ich kann weitere 500 Bilder machen… :-P

Zum Titel: ueberall stinkt es ins ganz Rotorua nach Schwefel und sogar aus den Gullideckeln qualmt es! :-D

Mehr in den naechsten Tagen und am dem Wochenende auch mit Bildern, bis dahin! :-)

Lernen, leben und Abschied nehmen.

June 27th, 2008

Ich in der Minus 5 Degree Bar

Es ist schon eine Weile her, dass ich euch berichtet habe, aber es war in letzter Zeit einfach zu viel zu tun um den Blog zu aktualisieren. Ich habe seit dem letzten Eintrag zwei Klausuren geschrieben und morgen kommt die dritte. Es ist wirklich viel zu tun und ich verbringe derzeit mehr Zeit in der Library als in unserem Appartement. 

Letztes Wochenende hat Sebastian seinen 22. Geburtstag gefeiert und wir waren abends in Cocktailbars unterwegs, waren lecker essen und zum Abschluss in der Minus 5 Degree Bar. Eine Bar, in der man lediglich 30 Minuten bleiben darf, weil es wie gesagt minus 5 Grad Celsius sind. Alles ist dort aus Eis, die Gläser, die Wände, die Stühle, die Bar… quasi alles (Bilder folgen, bisher nur über mein Profil bei StudiVZ zu bewundern).

Des weiteren waren wir immer brav morgens die Deutschlandspiele schauen (und danach ab 9 wieder in der Uni zum lernen).

Außerdem haben wir heute schon die ersten verabschiedet. Stephan und Sebastian sind heute direkt nach ihrer letzten Klausur abgereist und wir haben noch einmal alle gemeinsam zu Mittag gegessen.

Morgen dann meine letzte Klausur und anschließend nach dem Großreinemachen richtig schön feiern. Am Sonntag fahre ich dann noch mal mit Shounak für vier Tage nach Rotorua, aber dazu mehr, wenn es soweit ist. :) 

Cheers und bis zum Wochenende! :) 

Rugby mit den All Blacks - Ausverkauftes Event im Eden Park.

June 16th, 2008

Rugby

Das letzte auf meiner ToDo-List für Neuseeland war, einmal ein Rugbyspiel zu sehen. Am Samstag Abend konnte ich auch den Punkt auf der Liste abhaken. Wir hatten Karten für das Spiel England gegen Neuseeland (das neuseeländische Team hat den Namen “All Blacks”) im Eden Park Stadion in Auckland. Mit dem Bus ging es 10 Minuten zum Stadion und als wir ankamen und die Showarena betraten war das Event auch schon voll im Gange…

Gut, noch nicht das Spiel selbst, aber die Showeinlagen vor dem eigentlichen Spiel. Es waren Ritter aus England und Neuseeland auf dem Feld und habe sich mit viel Feuer, Rauch und geschliffenen Schwertern einen verbissenen Kampf geliefert. Allein das war schon ziemlich beeindruckend und unerwartet. Wir kamen in das Stadion für einen Sport den wir noch nie gesehen hatten und dann kämpfen da Ritter auf dem Spielfeld - verrückt! :-)

Nach dem die Nationalhymnen gesungen und der Haka (Kriegstanz der Maori) von den All Blacks getanzt wurde, ging es los! Ein schnelles, spannendes und vor allem brutales Spiel (zumindest wirkt es so). Die Schränke auf dem Feld rennen wie Marathonläufer und springen und schmeißen sich hin und an oder auf das gegnerische Team, das ist schon sehr amüsant. :-)

In der zweiten Halbzeit hatte ich das Spiel auch endlich komplett verstanden (3 Punkte für ein Tor, 5 für ein Touchdown oder auch Try genannt; man darf nicht nach vorne passen, sonst gibts ein Duell was bedeutet, dass sich die Teams gegenüberstehen und einfach drücken ;-))  

Die Stimmung war genial und extrem friedlich. Zwischenzeitlich gab es eine Laolawelle, oder besser acht Stück… oder doch nur eine? Immerhin ging sie immer komplett rum ohne zu unterbrechen! ;-)

Nach 80 Minuten Spannung und Unterhaltung haben die All Blacks das Ding klar gemacht und England 37 zu 20 abgezogen. Mit diesem Ergebnis ging es dann noch in unseren Lieblingspub am Hafen und wir haben noch ein wenig den Abend genossen und gefeiert. :-)

Rugby macht richtig Spaß - wenn man zu schaut! :-D Apropos zu schauen, in der Videosektion findet sich noch ein kleines Schmankerl vom letzten Pub-Viewing (Deutschland gegen Österreich). :-)

Ablenkung vom lernen.

June 13th, 2008

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Auckland at Night (1)

Auckland at Night (2)

Heute Abend habe ich eine Pause vom lernen gemacht und mich über Aucklands Highways rumgetrieben. Ich war mit meiner Kamera unterwegs und habe auf Brücken mein Stativ aufgebaut und Fotos geschossen. Es ist unfassbar, wieviel Spaß es machen kann einen Knopf zu drücken ;-) 

Das große Lernen hat begonnen…

June 12th, 2008

Gerrit freut! ;-) 

… und ist noch lange nicht vorbei. Die erste Klausur habe ich heute geschrieben. Eine von vier Klausuren, ein Viertel ist also geschafft. Morgen heißt es dann wieder früh aufstehen und sich in der Bibliothek vergraben, Bücher, Aufzeichnung und Skripte lesen und zwischendurch was essen. Tja, noch drei Wochen Stress und Arbeit und dann befinde ich mich in exakt drei Wochen um diese Uhrzeit schon im Flugzeug in Richtung Deutschland. 

Apropos Deutschland: am Montag war ja das erste Deutschlandspiel… (”Hää? Nee, das war doch am Sonntag!?” - Ja bei euch, aber wir leben ja in der Zukunft hier) und wir haben es geschaut. Ja, das hat bedeutet um 5:30 den Wecker zu stellen, aber als treuer Deutschlandfan macht man sowas gerne! :-)  

Wir waren um 6:30 in einer Bar das Langham Hotels verabredet, welches die Spiele der EM live überträgt. Was soll ich sagen, es war voll! Es waren wirklich viele Leute da, wenn man bedenkt das der Fussball auf einem anderen Kontinenten statt findet und hier der Nationalsport Rugby oder Cricket ist. Aber das erklärt auch, warum wir nur deutsche waren. Deutsche Student hauptsächlich. Die Sprache war dementsprechend auch komplett auf deutsch in der Bar (abgesehen von den zwei Quotenpolen die ja eh nicht viel zu lachen hatten, außer wenn der gute Ballack mal wieder viel zu hoch übers Tor hinaus schießt). Irgendwie lustig und ein bisschen Heimat. Das Spiel morgen schauen wir und aber nicht an, denn es beginnt hier um 4 Uhr morgens Ortszeit und dass muss ja nun doch nicht sein. ;-)

Wünscht der Nationalmannschaft beim Spiel und mir bei den Klausuren viel Erfolg! :-) 

Pumpernickel und amerikanische Präsidenten.

June 5th, 2008

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Heute waren meine letzten Vorlesungen an der University of Auckland und auch meine Neuseelandzeit neigt sich stark dem Ende entgegen und ich bin nicht mal mehr einen Monat hier. Ich vermisse Deutschland, aber ich merke jetzt schon, dass mir der Abschied nächsten Monat schwer fallen wird. 

Real German Pumpernickel Slices - ein Hochgenuss

Wie gesagt, ich vermisse Deutschland. Passend zu diesem Anlass habe ich am Dienstag bei Foodtown Pumpernickel gefunden, oder um es mit dem Verpackungsslogan zu sagen: “Real German Pumpernickel Slices” hergestellt in Delbrück von der Firma Delba Backbetrieb GmbH. Unfassbar, ich schlendere durch den Laden und da lächelt mich echtes, deutsches Schwarzbrot an. Ich habe natürlich sofort zugeschlagen, und das nicht nur weil es im Angebot war (gut, das Angebot dort war nicht wirklich ein Angebot. Es kostete dort 4,82 NZ Dollar, und im Regal wo es normalerweise steht, nur 4,50 NZ Dollar, also habe ich es aus dem Standardregal genommen…).  

Abends gab es dann also deutsche Schwarzbrotschnitten (ein Hochgenuss; für jeden der es nicht weiß: in Neuseeland gibt es nicht wirklich echtes Brot, sondern nur (!) Toast) mit einer Flasche neuseeländischem L&P (Lemon & Paeroa, ein Softdrink) und einer amerikanischen Folge Boston Legal (nur soviel: die Republikaner wollten Denny Crane als Präsidentschaftskandidaten, weil man John McCain den Bürgern nicht verkaufen könne. Bush konnte man verkaufen. Der war kein intelligenter Mensch oder ein begnadeter Redner, aber man konnte ihn als den Cowboy aus Texas an den Mann bringen).  

Great Moments in Presidential Speeches - The Late Show with David Letterman  

Und auch wenn diese ganzen Klammern den Lesefluss erschweren, bringt mich besonders die letzte auf eine Idee. Jeden Abend kommt im Fernsehen David Letterman (wie Harald Schmidt, nur besser). Und jedes mal kommt die Rubrik “Great Moments in Presidential Speeches”, bei welcher ich jedes mal mein Glas weit weg stellen muss, weil ich entweder Angst habe es vor lachen auszuschütten oder umzustoßen. Ich kringel mich wirklich jedes mal. In der Rubrik werden zwei Schlüsselszenen oder prägnante Reden von ehemaligen amerikanischen Präsidenten gehalten und dann kommt ein Wort-Wirr-Warr von George W. Bush. Heute habe ich wieder Letterman geschaut und mich wieder vor Lachen kaum halten können und auch euch möchte ich das nicht vorenthalten. Klickt einfach auf das Bild und ihr werdet zum Video weitergeleitet. Es ist köstlich… :-)

Queen Elizabeth’s Birthday & Irish Pubs

June 2nd, 2008

Ein langes Wochenende - tja, das hatten wir mal wieder. Mit wir meine ich jedes Land das unter der Queen dient. Also selbstverständlich Groß Britannien, Australien, Kanada, Neuseeland und noch viele weitere Links-Fahrer-Staaten. Ja, ist schon schön wenn man eine Chefin hat und deren Geburtstag offizieller Nationalfeiertag ist. 

Michael und ich haben anständig ausgeschlafen und nach einem langen Lauf bei schönem Wetter sind wir zwei mit Camera und Cookies durch die Parks Aucklands gezogen und haben nach schönen Motiven gesucht. Da wir aber so lange geschlafen haben, waren wir erst bei Einbruch der Dämmerung am Ziel und haben dann schöne Schatten-Licht Aufnahmen mit Langzeitbelichtung gemacht. Eine kleine Auswahl habe ich für euch ausgesucht (klickt auf das Bild und gelangt direkt zur Galerie, oder scrollt ans Ende dieses Eintrags).

Michael und ich im Foto-Wahn - zur Galerie  

Am Abend sind wir mit Rolf (unserem ehemaligen Fast-Mitbewohner) durch Auckland gezogen und haben nach einer Bar gesucht. Tja, da haben wir die Rechnung aber ohne Elizabeth gemacht, denn am Nationalfeiertag haben auch die Bars geschlossen. Alle! Alle? Nein, nicht alle. In einer Seitengasse der Queen Street gibt es einen Irish Pub, der hatte regulär geöffnet. Dort haben wir uns ein paar Stunden aufgehalten und uns sehr nett unterhalten (unter anderem über die Freundschaft zwischen dem Königshaus und den Iren).

Und diese Woche ist die Woche der “Last-Lectures”. Freitag ab 13 Uhr ist auch meine Vorlesungszeit an der University of Auckland abgelaufen. *snief?*